Media Resource Function

Lindenbaums MRF (Media Resource Function) wurde für (virtuelle) Netzwerkbetreiber (VNO) und Anwendungsdienstanbieter (ASP) entwickelt; die beste Wahl für konsistente, netzwerkweite Echtzeit-Medienverarbeitung für kristallklares Audio.
Die neue MRF (Media Resource Function) basiert auf einem speziell für Lindenbaum entwickelten Chassis auf der Basis von MicroTCA und bietet damit viele Vorteile, wie Flexibilität, Hochskalierbarkeit, einfachen Betrieb, Redundanz, Fähigkeit zu hoher Bandbreite und Sicherheit. Die MRF verfügt über einen kompakten Formfaktor und zeichnet sich durch ihre hohe Integrationsfähigkeit aus. Dabei bietet das Chassiskonzept ein eindeutiges Identifizierungsmerkmal in Form eines integrierten Touchpanel, welches die Bedienung der MRF vereinfacht.
Die MRF ist skalierbar von kleinen bis großen Clustern und kann (geo) redundant betrieben werden.
Die neue MRF (Media Resource Function) basiert auf MicroTCA und bietet damit viele Vorteile, wie Flexibilität, Hochskalierbarkeit, einfachen Betrieb, Redundanz, Fähigkeit zu hoher Bandbreite und Sicherheit. Lindenbaum setzt damit außerdem auf Umweltfreundlichkeit und entwickelt nachhaltige Konzepte:
Die Verwendung von MicroTCA-basierenden Systemen ermöglicht das Erstellen wahrhaft „grüner“ Applikationen, die im Vergleich zu anderen Systemen, die auf der Basis von z.B. CompactPCI oder AdvancedTCA aufgebaut sind, eine wesentlich höhere Energie-Effizienz und Flexibilität haben. Der Stromverbrauch in einem Lindenbaum MRF kann bei 0,03 Watt pro Voice-Verbindung liegen, das sind insgesamt nur 600 W für eine MRF mit 20.000 Ports und damit eine sehr gute Energie-Effizienz.
Die MRF wird von einem MicroTCA Carrier Hub (MCH) von NAT gesteuert, der einen 16 Port GbE Switch enthält. Er ist für die Verteilung der Taktsignale, sowie die Verwaltung des Remote-Zugriffs und des Bestands zuständig. Der MCH ist für die elektronische Codierung sowie die Redundanz auf der unteren Anwendungsschicht verantwortlich, erzeugt system-interne Alarmmeldungen und harmonisiert Firmware-Aktualisierungen.
Ein kleiner AMC ServerPC AM F54 von Concurrent Technologies ist ebenfalls Bestandteil der MRF, hier werden einfache Kodierungen und Protokolle abgewickelt. In der Lindenbaum Media Resource Function sind DSP basierte AMCs von NAT für die TDM-Schnittstellen und die Zusammenarbeit der iTDM Komponenten zuständig. Das Chassiskonzept wurde durch powerBridge Computer gemeinsam mit Lindenbaum entwickelt und umgesetzt.
Durch die Verwendung des “intelligent Time-Division-Multiplexing” (iTDM) Standard, können die Vorteile eines integrierten TDM voll ausgeschöpft werden. Die wichtigsten Vorteile von iTDM sind, dass die Technologie Chassis-optimiert ist, aus Komponenten verschiedener Hersteller zusammengestellt werden kann und damit auch eine freie Wahl unter verschiedenen Anbietern der Komponenten ermöglicht. Innerhalb des iTDM Standards werden mehrere TDM Kanäle zu einem Paket gebündelt, so dass es nicht notwendig ist abzuwarten, bis genügend Daten für den Versand über einen TDM Kanal angesammelt wurden.

Für die Entwicklung einer robusten MRF-Lösung hat sich Lindenbaum für Erlang und die Open-Telefonie-Plattform (OTP) entschieden. Erlang ist eine Programmiersprache, die dazu eingesetzt wird hochgradig skalierbare Soft-Real-Time-Systeme mit Bedarf an Hochverfügbarkeit aufzubauen. Die Open-Telefonie-Plattform (OTP) ist ein Satz von Erlang-Libraries und Design-Prinzipien, die die Middleware darstellen, um diese Systeme zu entwickeln. OTP beinhaltet eine eigene verteilte Datenbank, Applikationen als Schnittstellen zu anderen Sprachen sowie Debugging- und Release-Handling-Tools [siehe http://www.erlang.org]. Release-Handling bedeutet in Erlang ein Upgrade oder Downgrade zwischen verschiedenen Release-Versionen in einem (möglicherweise auch) laufenden System. So können z.B. neue Software-Releases für die Media Resource Function ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs installiert werden.

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